Zahnärztliches Lexikon - Sonderbeitrag
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Ernährungsfaktoren
(mit besonderer zahnmedizinscher Bedeutung)
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Eine Vielzahl von Nährstoffen sind für den Körper lebensnotwendig. Wenn sie manchmal auch nur in sehr kleinen Mengen benötigt werden, können sie bei einem Mangel oder Fehlen erhebliche Auswirkungen auf die Gesundheit und das Wohlbefinden des Einzelnen haben. |
Neben den Grundstoffen Eiweiß, Fett und Kohlenhydraten sind es vor allen Dingen Vitamine, Enzyme und Mineralstoffe, welche dem Organismus mit der täglichen Nahrung zugeführt werden müssen. |
Einzelne Komponenten
von besonderer Bedeutung aus zahnmedizinischer Sicht)
Vitamine
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Vitamine werden gern als Lebenselixier bezeichnet: sie halten fit und beugen Krankheiten vor. Tatsächlich kann ohne sie der menschliche Organismus nicht überleben. Da sie vom Körper nicht oder nicht in genügender Menge produziert werden und untereinander nicht austauschbar sind, müssen sie mit der täglichen Nahrung aufgenommen werden. Doch wieviel?? und sollen zu der täglichen Nahrung noch Vitaminbomben in Tablettenform eingenommen werden?? Besonders bei den sog. antioxidativen (sauerstoffbindenden) Vitaminen C, E und Beta. |
Karotin und bei der Folsäure gehen in den letzten Jahren die Dosisempfehlungen deutlich nach oben, weil in Untersuchungen belegt werden konnte, daß hohe Dosen dieser Wirkstoffe besonders gut vor Krebs und Erkrankungen der Herzgefäße schützen und weiter das als Schutz vor Zahnfleischerkrankungen so wichtige Immunsystem stärken. Allerdings sind die Mengen der Dosisempfehlungen durch eine frische, ausgewogene Kost auch ohne Apotheker zu erreichen; lediglich Allgemeinerkrankungen können nach ärztlicher Untersuchung eine zusätzliche Zufuhr rechtfertigen. |
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Vitamin A![]() |
fettlösliches Vitamin; Vitamin A und seine Vorstufe Beta-Karotin (auch als Provitamin A bezeichnet; ein guter Radikalfänger, besonders aktiv in Haut und Lunge) werden zum gesunden Aufbau der Schleimhäute benötigt. |
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Hauptvorkommen in Leber, Eiern, Butter, Fisch (Vitamin A) |
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Vitamin C![]() |
sog. Radikalenfänger; ein Vitamin C-Mangel hat sowohl Folgen für das Knochengewebe wie auch das Zahnfleisch. Schwere Zahnfleischerkrankungen sind das klassische Symptom des Skorbut und unterstreichen die essentielle Bedeutung dieses Vitamins für ein gesundes Zahnfleisch (Kollagenbildung). Am Knochengewebe führt ein Vitamin C-Mangel zur Hemmung der Knochenbildung und Osteoporose. |
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Daneben besitzt es einen unterstützenden Einfluß auf das Immunsystem: erniedrigte Vitamin C-Konzentrationen gehen mit einer Verschlechterung der Funktion der weißen Blutkörperchen (Leukozyten) und einer Erhöhung der Durchlässigkeit der Mundschleimhaut für bakterielle Toxine einher. Zum anderen ist auffällig, daß die Granulozyten etwa 50mal mehr als normale Körperzellen Vitamin C speichern können. Man vermutet, daß dadurch die Granulozyten entzündete Gebiete besser erreichen können. |
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Einer finnischen Studie zufolge ist die Häufigkeit und die Tiefe der Zahnfleischtaschen direkt abhängig von der Blutplasma-Vitamin C-Konzentration. |
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Hauptvorkommen in Zitrusfrüchten, Kartoffeln, grünen Pflanzen, Milch u. Leber; auch synthetisch erhältlich; Tagesdosis 90-150 mg. |
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Vitamin D![]() |
fettlösliches Vitamin; auch als 'Sonnen-Vitamin' bezeichnet. Zur Zahn- und Knochenbildung äußerst wichtiges Vitamin. Ein Mangel ist als Rachitis bekannt. Die Vorstufe dieses Vitamins wird im Körper selbst gebildet und unter dem Einfluß von ultraviolettem Licht in das eigentliche Vitamin umgewandelt. Deshalb ist ein Vitamin D-Mangel in der Regel ein Zuwenig an Sonnenlicht. |
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Vorkommen in Leber, Milch, Eiern, Fisch. |
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Vitamin E![]() |
fettlösliches Vitamin; auch Tocopherol genannt, bezeichnet eine Gruppe von mind. 7 Vitaminen, die pflanzlichen Ursprungs sind. Biochemisch wirksam als Redoxsystem zum Schutz gegen Oxidation von ungesäuerten Fettsäuren. Zusätzlich ist ein Wirkungsmechanismus über den Hormonstoffwechsel(Prostaglandine) bekannt: Prostaglandine vom Typ II sind an Zahnfleischentzündungen beteiligt; Vitamin E hemmt diese Synthese. |
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Hauptvorkommen in Weizenkeimen, Baumwollsamen; Tagesbedarf 2-5mg. |
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Vitamin H![]() |
auch unter dem Namen Biotin bekannt. Wird bei gesunder Darmflora von den körpereigenen Darmbakterien hergestellt. Sog. 'Hautvitamin', da ein Mangel unter anderem zur Austrocknung von Haut und Schleimhäuten führt. Weitere Mangelsymptome sind Abgeschlagenheit und Parästhesien. |
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Vorkommen in Hefe, Leber, Niere, Eigelb, Milch; |
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Vitamin K |
fettlösliches Vitamin; fördert die Blutgerinnung, ist für einen gesunden Knochenbau wichtig. |
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Vorkommen in Sauerkraut, Rosenkohl, Brokkoli, Vollkornbrot, Quark, Eier, Kartoffeln, Möhren. |
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Coenzym Q 10![]() |
Eines der 'Pseudovitamine' (Ubichinon, Ferment des Kohlenhydratstoffwechsels; verantwortlich für die Kettenverzweigung bei der Stärkesynthese). Ist ein körpereigener Stoff, der unerläßlich für die Energieproduktion jeder einzelnen Tier- und Pflanzenzelle ist. Es ist ein essentieller Faktor in der Atmungskette der Zelle. Ein Mangel, der alters- oder krankheitsbedingt ist, führt zur Schwächung des gesamten Organismus. Umgekehrt kann die Zufuhr zusammen mit anderen Antioxidantien eine vorbeugende Wirkung - besonders auf das Immunsystem - besitzen. |
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Folsäure![]() |
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Hauptvorkommen in Bierhefe, Rinderleber, Gemüsen, Salaten, Eigelb, Weizenkeime, frisch gepreßter Orangensaft. |
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Mineralstoffe
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Die Mineralstoffe sind an einer Vielzahl von Körperfunktionen beteiligt, so zum Beispiel bei der Regulation und Menge von Körperflüssigkeiten, dem Aufbau von Knochen und Zähnen, dem Funktionieren der Schilddrüse (Jod) oder dem Sauerstofftransport mittels der roten Blutkörperchen (Eisen). |
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Calcium![]() |
Das Land, in dem prozentual die meisten Parodontopathienvorkommen, ist Indien. Zugleich ist die Calcium-Versorgung der Bevölkerung denkbar schlecht. Allerdings ist der Erfolg einer Calciumzufuhr statistisch nicht belegt. Nach einer Studie war eine Calciumergänzung von 500mg 2x täglich über 6 Monate in der Lage, Entzündungserscheinungen zu lindern und locker sitzende Zähne zu festigen. Diese Studie war leider nicht plazebokontrolliert. Eine andere, placebokontrollierte Studie zeigt zwar ähnliche Resultate, das gleiche Ergebnis wurde aber auch in der Placebo-Gruppe erzielt. Es gibt histologische und radiologische Hinweise, daß eine Osteoporose den Kieferknochenverlust beeinflußt. So findet man unter Osteoporose-Patienten einen größeren Prozentsatz mit Zahnlosigkeit. Eine Calciumergänzung ist dann vermutlich in der Lage, die Geschwindigkeit eines Kieferknochenschwundes zu verringern, wenn es zusammen mit Vitamin-D verabreicht wird, wie aus mehreren Studien geschlossen werden kann. |
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Vorkommen: in hoher Konzentration in der Leber von Meeresfischen (Lebertran), Milchprodukten, Eiern. |
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Werden die Tetracycline über den Mund (oral) zugeführt, sollten sie keinesfalls mit Milch eingenommen werden, da der Kalziumgehalt dieses Getränkes mit dem Arzneistoff einen nichtlöslichen Komplex bildet, welcher vom Körper nicht mehr verarbeitet werden kann. |
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Fluoride![]() |
Chemisch bestehen die Fluoride aus den hoch giftigen Elementen Chlor und Fluor; sie sind nahe verwandt mit dem lebenswichtigen Kochsalz, welches ebenfalls aus den hoch giftigen Stoffen Chlor und Natrium besteht. Aber wie man beim Kochsalz sieht, ist die Verbindung zweier giftiger Grundsubstanzen ein äußerst lebensnotwendiges Salz. Ebenso verhält es sich bei den Fluoriden. Die "Giftigkeit" der Fluoride ist nach wissenschaftlichen Untersuchungen fast 10mal geringer als die von Kochsalz. Von vereinzelten missionarisch agierenden Gruppierungen wird die Wirkung der Fluoride bestritten, ja es werden ihnen schwere Folgeerkrankungen bis hin zum Krebs oder Alzheimer angedichtet. Ein Wiener Professor verstieg sich z.B. in die Behauptung, daß Fluoride Kinder und Jugendliche "dumm machen". Sie mögen diese Unterstellung selbst an der Intelligenz der Bevölkerung der Schweizer Stadt Basel beurteilen: hier werden seit Jahrzehnten dem Trinkwasser zur Kariesvorbeugung Fluoride zugeführt! Fluoridkonzentration im Trinkwasser(Mineralwasser), mg/l
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Zink![]() |
Erniedrigte Plasma-Zinkwerte sind mit einem Verlust an Kieferknochengewebe verbunden. Als möglicher Mechanismus ist kürzlich die Verbindung zwischen einem Zinkdefizit und einem relativen Überschuß an Kupfer in Folge eines veränderten Leberstoffwechsels vermutet worden. In Tierversuchen konnte belegt werden, daß bei Zinkmangel die Thymusdrüse verkleinert ist. |
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Immun-
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Der Mund ist das Tor zum Körper, und da er ständig mit einer Unmenge von Fremdkörpern (Antigenen) konfrontiert wird, muß er über ein gutes Abwehrsystem verfügen. Die erste Barriere wird durch neutrophile weiße Blutkörperchen (Leukozyten) gebildet. Defizite an diesen Immunzellen, wie sie vor allen bei älteren Menschen oder bei schweren Allgemeinerkrankungen vorkommen, können ebenso rasch auch zu einer Zahnfleischerkrankung führen. |
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Es besteht vermutlich ein enger Zusammenhang zwischen dem Zustand des Immunsystems im Mund und dem des Körpers: |
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Der Mund ist daher ein ausgezeichneter Indikator (=Spiegel des Körpers) für den Zustand des Immunsystems. Eine Zahnfleischerkrankung entsteht eher bei immungeschwächten Patienten. Umgekehrt verbessern Maßnahmen zur Anregung des Immunsystems auch den Zustand des Zahnfleisches. Hierzu zählen unter anderem eine gute Ernährung und körperliche Bewegung. |
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Andere Faktoren
Antioxidantien, Metalle, Alkohol, |
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Die antioxidative (= Bindung von freiem,aktivem Sauerstoff) Aktivität im Speichel scheint ein wichtiger Faktor für das Auftreten von Zahnfleischerkrankungen zu sein. Als bedeutendste Substanzen findet man hiervon im Speichel die Harnsäure (macht 70% aus) und in geringerem Maße Vitamin C und Albumin. Normalerweise ist die Konzentration dieser Substanzen im Speichel niedriger als im Blutplasma. Bei Anregung des Speichelflusses nimmt die antioxidative Aktivität zu. |
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Im Zahnfleischgewebe von Patienten mit Parodontitis sind erniedrigte Antioxidantien-Spiegel nachgewiesen worden. Die Werte standen mit der Schwere der Symptome im Zusammenhang. Eine lokale Behandlung mit den Vitaminen A, E und K verbesserte die Werte und normalisierte den Zustand des Zahnfleisches. |
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Legierungsbestandteile sowie Silber und Quecksilber aus Amalgam sollen eine starke Hemmwirkung auf die Funktion antioxidativer Enzyme haben. Wissenschaftlich gesicherte Ergebnisse liegen allerdings hierzu (noch) nicht vor. |
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Die Liste der immuntoxischen Wirkung von erhöhtem Alkoholkonsum ist lang: so schädigt er das Knochenmark, setzt die Aktivität versch. Immunzellen herab und beeinträchtigt die Chemotaxis der Granulozyten. Hinzu kommt, daß nach dem Sprichwort : "Wo ein Brauhaus steht, steht kein Backhaus" eine nicht ausgewogene Ernährung diese toxischen Wirkungen noch verstärkt. |
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In einer Studie mit 273 erwachsenen Teilnehmern über 10 Jahre war das Risiko für Zahnausfall bei Rauchern, die jünger als 50 Jahre waren, 4,55mal höher als bei gleichaltrigen Nichtrauchern. Je nach Höhe des täglichen Zigarettenkonsums war auch der Zahnausfall stärker. Eine gute Mundhygiene scheint dabei einen positiven Einfluß bei Rauchern zu haben. Ebenso haben Raucher nach parodontal-chirurgischen Eingriffen eine wesentlich schlechtere Heilungsrate und neigen verstärkt zu Rückfällen. |
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Einzelne Forschungsergebnisse deuten darauf hin, daß die körpereigene Abwehr durch ein Zuviel an Nahrungsenergie negativ beeinflußt wird. |
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Wieviele Vitamine sind bekannt? |
Man unterscheidet 13 Vitamine: |
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Vitamin A, B1, B2, B6, B12, C, D, E, K, Biotin, Folsäure, Niacin, Pantothensäure. |
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Künstliche oder
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Wenn auch chemisch keine Unterschiede bestehen, ist wegen der 'Begleitsubstanzen' (sog. sekundäre Pflanzenstoffe; Substanzen, die meist in äußerst geringer Dosierung vorliegen, siehe auch weiter unten) den natürlichen Vitaminen der Vorzug zu geben. |
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Ist ein Zuviel an |
Bis auf das Vitamin A ist ein Zuviel an Vitaminen nach derzeitigem Wissensstand ungefährlich. Vitamin E wird zwar auch im Körper über längere Zeit im Fettgewebe gespeichert, scheint aber dort bei Überdosierung keine negativen Folgen zu haben. |
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Was sind
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Im Gegensatz zu den Vitaminen können fast alle Pseudovitamine vom Körper selbst hergestellt werden. Deshalb kennt der gesunde Organismus auch keine Mangelerscheinungen an Pseudovitaminen. Man kennt u.a.: |
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Welche Nahrung benötigt man täglich, um sich ausreichend mit Mineralstoffen und Vitaminen zu versorgen? |
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Getreide u. Getreideprodukte (Vollkornbrot), Kartoffeln |
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drei Portionen Gemüse, z.B. eine Möhre, eine Tomate, 100 g. Brokkoli |
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mindestens zwei Portionen Obst: eine Banane, einen Apfel |
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2-3 Portionen Milch o. Milchprodukte Quark, Joghurt, Käse |
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zwei, maximal 3mal Fleisch / Woche |
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zweimal Seefisch / Woche |
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Brauchen Vegetarier |
Wenn sie sich ausschließlich von "Grünzeug" ernähren, JA. Werden aber auch Milchprodukte und Eier verzehrt - was von 'vernünftigen' Vegetariern auch gefordert wird - so ist der Bedarf an den Vitaminen A, B2, B12 gesichert. |
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Wie sollte die Aufteilung der Grundstoffe - besonders beim älteren Menschen - sein? |
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zu 15% aus Protein, zu 50-55% aus Kohlenhydraten und 30-35% aus Fett. Ein niedriger Fettwert wäre zur Prävention von Herz- u. Kreislauferkrankungen wünschenswert, ist aber kaum durchsetzbar, da das Essen dann einfach nicht mehr schmeckt. Der Bedarf an Ballaststoffen ist mit 30g/Tag relativ hoch. |
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Was sind "sekundäre" Pflanzenstoffe? |
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Neben den oben beschriebenen Vitaminen und Mineralstoffen haben (frisches) Obst und Gemüse noch Tausende von Inhaltsstoffen, teilweise in homöopathischer Konzentration, welche einen positiven Einfluß auf unser Immunsystem haben. Caratinoide, Phytosterine, Glucosinolate, Flavonoide u. Saponine seien hier nur beispielhaft genannt. Gerade diese Stoffe befinden sich in den sog. Vitaminpräparaten nicht. Deshalb gilt: Frisches Obst u. Gemüse ist durch nichts zu ersetzen! |
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