Zahnärztliches Lexikon M
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Mahlzähne
die großen Backenzähne, siehe unter Molaren.
maligne
bösartig; das Gegenteil von m. ist benigne = gutartig.
Mandibula
lateinische Bezeichnung für den Unterkiefer.
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Mandibularanästhesie
Leitungsanästhesie des Unterkiefers am Foramen mandibulae (einer Nerveneintrittsstelle in den Knochen); wegen der Dicke der Knochenrinde des Unterkiefers ist bei den hinteren Backenzähnen eine Betäubung unmittelbar an der Zahnwurzel nicht mehr möglich. Man betäubt deshalb den Unterkiefernerv direkt an seiner Eintrittsstelle (Foramen mandibulae; siehe obige Abb.) in den Unterkiefer. Aus diesem Grund sind bei einer Leitungsanästhesie fast alle Zähne einer Kieferhälfte betäubt. Das Auffinden der nicht sichtbaren Eintrittsstelle ist zuweilen schwierig.
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Mantelkrone
siehe unter Jacketkrone.
marginal
Lagebezeichnung: auf dem Rand, zum (Zahnfleisch)Rand gehörig; oder aber auch: 'nicht so bedeutend'.
Marylandbrücke
siehe unter Klebebrücke.
Materia alba
strukturloser, weißlicher, leicht entfernbarer Zahnbelag aus abgestorbenen Epithelzellen, Speichelprodukten und Speiseresten, welcher sich auf das Pellicle setzt. Idealer Nährboden für die Karies und Zahnfleischerkrankungen; die Menge ist abhängig von der Zahnpflege und der Selbstreinigung des Gebisses beim Kauakt.
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Matrize
1.) Hilfsmittel beim Legen einer Füllung mit plastischem Füllmaterial im Approximalraum; meist in Kombination mit einem Interdentalkeil.
2.) Geschiebeteil (Verbindungselement) beim Zahnersatz zur Aufnahme der Patrize. Die M. befindet sich dabei an dem nicht herausnehmbaren Teil des Zahnersatzes.
Maxilla
lateinische Bezeichnung für den Oberkiefer.
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maxillar
zum Oberkiefer gehörig, den Oberkiefer betreffend.
medial
zur Körpermitte hin.
Medianebene, Sagittalebene
Schädelebene, die durch die Mittellinie des Gesichts und des Schädels führt und so die rechte von der linken Hälfte trennt.
medikamentöse Einlage
==> Einlage.
Medizinproduktegesetz, MPG
qualitätssicherndes Gesetz (nach der Europa-Norm 46001); demnach müssen medizinische Erzeugnisse fest vorgeschriebenen Kriterien in den Punkten Sicherheit (z.B. Minimierung der Nebenwirkungen, Gewährleistung elektrischer u. mechanischer Sicherheit), Leistung u. Nutzen (z.B. Sicherstellung des therapeutischen Nutzens, klinische Bewertung des Produktes) und Überwachung (z.B. des Herstellers, des Produktlebenszyklus) erfüllen, bevor sie in den Verkehr gebracht werden. Medizinprodukte müssen das Zertifikatszeichen 'CE' tragen. Ab Juli '98 (mit großzügiger Übergangsfrist für bestehende Produkte) dürfen innerhalb der Europäischen Union (EU) nur noch zertifizierte Produkte von zertifizierten Anbietern in den Verkehr gebracht werden. Siehe auch unter FDA.
Für zahntechnische Leistungen gelten zusätzliche bürokratische Hürden: ==> Dentallabor.
Melanodontie
girlandenförmiger grünschwarzer Belag zwischen Zahnfleischrand und Zahn. Vorkommen besonders im jugendlichen Alter; verursacht wird die M. durch Bakterien. Im Prinzip harmlos, aber ästhetisch störend.
Membran
dünne Körperzellschicht; i.d.R. zum Abgrenzen von Körperflüssigkeiten.
Mercurius
aus dem Lat. abgeleitete Bezeichnung für Quecksilber.
mesial
in der Zahnmedizin gebräuchliche Lage-/Richtungsbezeichnung: zur Kiefermitte (gemeint ist damit die Mitte des Zahnbogens, also die mittleren Schneidezähne) hin; auch: noch vorne, vor. ==> Zahnflächen
Mesialbiß
abnorme Bißlage des Unterkiefers zum Oberkiefer; der Unterkiefer ist nach mesial (vorn) verlagert. ==> Dysgnathie
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Mesialschraube
Hilfsmittel bei der Regulierung (Dehnung) von Zähnen; die M. sitzt in der Mitte des Behandlungsgeräts und dehnt durch Aktivierung den Kiefer. ==> Aktive Platte.
Mesiodens
überzähliger, oft verkümmert ausgebildeter Zahn (Zähne) in der Mitte der Oberkieferschneidezähne; muß operativ entfernt werden.
Metallgußfüllung
siehe unter Einlagefüllung.
Metallkeramik
auch VMK-Technik (= VerblendMetallKeramik); Kronen- oder Brückenzahnersatz, bei welchem aus biokompatiblen und kosmetischen Gründen das aus einer speziellen Legierung hergestellte Metallgerüst mit einer keramischen Masse in einem Sinterungsprozeß versehen wird. Gute kosmetische Ergebnisse, der reinen Porzellankrone (Jacketkrone) oder der Galvanokrone aber unterlegen. Heute Standardtechnik für den sichtbaren Bereich in der kassenzahnärztlichen Versorgung
Mikroben, Mikroorganismen
Sammelbegriff für Kleinstlebewesen wie Bakterien u. Viren, Protozoen u. Pilzen.
Mikrognathie
angeborene Unterentwicklung (Mißbildung) des Oberkiefers einschließlich des Alveolarfortsatzes; führt zum Erscheinungsbild der unechten Progenie.
Mikromotor
aus der NASA-Raumfahrttechnik stammender kleiner, leichter Elektromotor zum Antrieb von zahnärztlichen Bohrgeräten. Der äußerst durchzugstarke M. erreicht etwa 50.000/Minute und ist eine echte Alternative zu der lauten Luftturbine.
Milchsäure
Karies auslösendes, den Zahn entkalkendes Stoffwechselprodukt; entsteht unter dem Einfluß von Milchsäurebakterien durch die sog. 'Milchsäuregärung' aus Zucker. Sie kommt nicht nur in der Mundhöhle, sondern auch natürlich in 'Saurer Milch' o. Sauerkraut vor. Ihre Salze heißen Laktate. Reine M. ist eine sirupartige, stark ätzende Flüssigkeit.
Milchsäurebakterien
siehe unter Laktobazillen.
Milchzahn, Milchzähne
mit etwa dem 6. Lebensmonat durchbrechende Zähne des Kleinkindes. Nach Abschluß der Zahnung - etwa mit dem 30. Monat - hat das Kind 20 Milchzähne. Der Name leitet sich von der kreidigen Farbe der M. ab. Die M. sind viel schwächer als die bleibenden Zähne und haben eine relativ große Nervhöhle. Siehe auch unter Wechselgebiß (separate Grafik), Gebiß und Kleinkind.
Millernadel
runde, oberflächlich glatte, feine Nadel zum Sondieren des Wurzelkanals bei der Wurzelbehandlung.
mimische Muskulatur
den Ausdruck, die Mimik des Gesichtes bestimmende Muskelgruppen, welche alle von dem Fazialis-Nerv beeinflußt werden. Siehe auch unter Fazialisparese.
Mineralisation
Verkalken, Einlagerung von Hartsubstanzen (z.B. Kalziumsalzen) bei der Knochen- u. Skelettbildung in organische Substanz; bei den Zähnen über die Bildung von Hydroxylapatit.
Miniplast-Schiene
leicht im Tiefziehverfahren herzustellende Plastikschiene von 0,5 - 1mm Durchmesser; Verwendung als Aufbißschiene bei Funktionsstörungen des Kauapparats, zur Fixierung von gelockerten Zähnen, als Trägerschiene für Medikamente (Fluoridierung, Bleichen von Zähnen), für Langzeitprovisorien.
Mischinfektion
gleichzeitige Infektion des Organismus mit mehreren Mikrobenarten.
Mitochondrien
'Organe' in Körperzellen, die der Atmung und dem Stoffwechsel der Zelle dienen (Gewinnung von Energie aus Oxidationsprozessen).
Mitose
indirekte Zell(kern)teilung; in 6 Phasen ablaufend.
Mittelgesicht
die mittlere Gesichtspartie mit der Nase als Mittelpunkt.
MOD - Füllung
auch Sattelfüllung genannt; der Name gibt die lateinischen Abkürzungen über die Ausdehnung der Füllung im Zahn wieder: mesial, okklusal, distal. es handelt sich dabei um eine große, 3-flächige Füllung.
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Modellguß
herausnehmbarer Zahnersatz; zahntechnische Bezeichnung für aus Edelmetall oder aus einer Chrom-Kobalt-Legierung ("Stahlprothese") hergestellte Teilprothese in einem Guß (d.h. Prothesenbasis mit Klammern).
Vorteilhaft beim M. sind:
» praktisch kein Beschleifen natürlicher Zähne,
» nach Herausnahme ist eine optimale Mundhygiene möglich,
» relativ preiswert in der Herstellung (Stahl auf der Basis von Kobalt-Chrom-Legierungen ohne Eisenbestandteile).
Nachteilig sind:
» Klammern im sichtbaren Bereich beeinträchtigen die Ästhetik,
» Geringerer "Tragekomfort" als bei festsitzendem Zahnersatz,
» psychologischer Effekt : 'keine eigenen Zähne mehr',
» keine so gutes 'Kaugefühl' wie mit festsitzendem Zahnersatz,
Molar, Molaren
Backenzahn; lat. Bezeichnung für die Mahlzähne des menschl. Kiefers. Es sind dies die am weitesten nach hinten (distal) gelegenen Zähne des Kiefers. Diese kauflächenmäßig größten menschlichen Zähne sind im Milchgebiß 8mal und im bleibenden Gebiß 12mal (incl. der Weisheitszähne) vorhanden. Sie sind i.d.R. im Oberkiefer 3wurzlig, im Unterkiefer 2wurzlig.
Siehe auch unter Sechsjahrmolar.
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Monofluorophosphat - MFP
eine Fluoridverbindung (FPO3)2- ; meist chem. verbunden mit Natrium. Wegen seiner großen Lagerbeständigkeit und guten Vermischbarkeit mit Abrasivstoffen häufiger Fluoridanteil in Zahnpasten ist.
Monopräparat
Arzneimittel, welches aus nur einem Wirkstoff besteht.
Morbidität
Erkrankungshäufigkeit innerhalb einer Bevölkerung.
Morbus
Krankheit, Leiden; der Ausdruck M. wird häufig dem dem Eigennamen seines Entdeckers kombiniert, z.B. 'Morbus Koch' für Tuberkulose.
Mordex
alter, nicht mehr gebräuchlicher Begriff für Biß o. Gebiß.
Mortalamputation
Entfernung des Kronenteils eines Zahnnervs (Pulpa), nachdem dieser durch spez. chemische Einlagen abgetötet wurde. Gelegentlich in der Milchzahnbehandlung gebräuchlich.
mortale Dosis
die Menge eines Stoffes (Medikamentes), welche mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit zum Tod führt; ==> letale Dosis.
Mortalexstirpation
Entfernung des gesamten Zahnnervs (Pulpa), nachdem dieser vorher durch eine spez. chemische Einlage abgetötet (devitalisiert, mumifiziert) wurde. Nicht mehr zeitgemäße Methode der Wurzelbehandlung; auf Notfälle beschränkt.
Mortalität, Mortalitätsrate
Sterblichkeit innerhalb einer Bevölkerung.
Morton , William
amerikanischer Pionier bei der Schmerzbekämpfung; ihm gelang es 1846 erstmals, das damals als 'Partydroge' bekannte Lachgas zur Schmerzausschaltung in der ZHK einzusetzen.
Motorik
die Gesamtheit der bewußt ablaufenden Bewegungsvorgänge des Körpers.
Mottling
==> siehe unter Fluorose.
Mukosa
Schleimhaut mit Schleimdrüsen als Auskleidung der inneren Körperoberflächen; die Deckschicht (Epithel) der M. ist nicht verhornt. ==> Schleimhaut
Mukotom
Schleimhauthobel; ==> Schleimhauttransplantat.
Mukozele
Schleimdrüsenzyste, wie die Ranula eine sog. Retentionszyste, besonders in der Kieferhöhle, gelegentlich in der Mundschleimhaut vorkommend.
Multibandtechnik
kieferorthopädische Behandlungsmethode mit einer festsitzenden Apparatur. Wurden dazu früher die Zähne umbändert, werden heute die Apparaturen im sichtbaren Bereich meist mittels Brackets verankert (angeklebt, siehe auch unter Ätztechnik).
Siehe auch unter Kiefer- und Zahnfehlstellungen auf eigener Seite.
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Mumps
Ziegenpeter, eine virusbedingte Infektionskrankheit, welche sich vor allen Dingen in einer Entzündung (meist einseitig beginnend) der Ohrspeicheldrüsen äußert. Wird im Anfangsstadium manchmal mit einer 'Dicken Backe' verwechselt.
Mund-Antrum-Verbindung
siehe unter Antrumperforation.
Mundfäule
==> Stomatitis ulcerosa.
Mundgeruch
siehe unter 'Foetor ex ore' für mundhöhlenbedingten oder 'Halitosis' für anderweitig verursachten M. im Lexikonteil, bzw. unter Mundgeruch auf eigener Seite .
Mundhöhlenkrebs, -karzinom
etwa 5% aller Karzinome entfallen auf die Mundhöhle. M. steht damit weltweit an 6.Stelle der am stärksten verbreiteten, bösartigen Erkrankungen. Das häufigste in der Mundhöhle vorkommende K. ist das besonders bösartige verhornte Plattenepithelkarzinom. Das Risiko, lebenslang an einem Mundkrebs (Mundhöhlenkarzinom) zu erkranken, liegt bei Männern bei 0,4 und bei Frauen bei 0,17 Prozent. Hauptrisikofaktor ist das Rauchen gefolgt von Alkohol: Raucher, die keinen Alkohol zu sich nehmen haben ein zwei- bis vierfach erhöhtes Risiko im Vergleich zu Nichtrauchern; dieses Risiko erhöht sich 6 bis 15fach, wenn ein übermäßiger Tabak- und Alkoholkonsum vorliegt (Alkohol erhöht die Durchlässigkeit der Mundschleimhaut, wodurch der krebserregende Tabakeffekt verstärkt wird). Ebenso sollen drei Schoppen Wein täglich bei Nichtrauchern genügen, das Risiko um den Faktor 13 zu steigern.
Als Risikofaktoren werden weiter falsche Ernährung und mangelnde Mundhygiene angesehen.
Zur Früherkennung des M. wird das Anfärben verdächtiger Schleimhautbereiche mit dem Farbstoff 'Toluidinblau' empfohlen. Diese Anfärbemethode weist eine sehr niedrige Fehlerquote auf, ersetzt aber keinesfalls eine sorgfältige (zahn)ärztliche Untersuchung mit einer speziellen histologischen Gewebeuntersuchung.
==> humane Papillomviren.
Munddusche
Hilfsmittel zur Entfernung von Speiseresten oder teilweise abgelöster Plaque nach dem Zähneputzen, besonders aus den Zahnzwischenräumen oder unter festsitzendem Zahnersatz. Es wird berichtet, daß bei unsachgemäßer Anwendung durch den Wasserstrahl Erreger in die Tiefe der Zahnfleischtasche und in den Blutkreislauf gespült werden sollen; deshalb besteht eine gewisse Gegenanzeige bei der Anwendung durch immunsystemgeschwächte Patienten.
Mundhygiene
Oberbegriff aller hygienischen Maßnahmen innerhalb der Mundhöhle. Genaueres siehe unter Mundhygiene und Prophylaxe.
Mundschutz
==> Zahnschutz.
Mundvorhofplatte
zahnärztliches Behandlungsmittel aus Kunststoff vom Aussehen eines Art 'Schnullers', zur Vorbeugung und Frühbehandlung von Lutschgewohnheiten, offenem Biß und Mundatmung.
Siehe ausführlicher unter Kiefer- und Zahnfehlstellungen auf eigener Seite.
Mundwasser
unterstützendes Mittel bei der Mundhygiene; entsprechende alkoholische oder ätherische Zusätze verleihen eine angenehme Frische. Ersetzen aber keinesfalls eine normale Mundhygiene. Anders verhält es sich bei den bakterienabtötenden Lösungen 'Chlorhexidin®' o. Amin- und Zinnfluoridlösungen. Hier ist die Wirkung bewiesen; diese Mittel werden gerade bei der Behandlung von Zahnfleischerkrankungen nach ärztlicher Verordnung vorübergehend angewandt. Ebenso bewiesen ist die kariesvorbeugende Wirkung von (amin-) fluoridhaltigen Lösungen. Aber auch hier gilt: kein Ersatz für die Zahnbürste!
Mutine
angebliche antibakterielle Inhaltsstoffe des Speichels, welche gefährliche Bakterienarten in nicht mehr aggressive Formen umwandeln sollen; ein Beweis für diese kühne Theorie steht bisher aus.
Muzin
der 'schlüpfrige' Bestandteil des Speichels, welcher die Nahrung zum Schluckakt gleitfähig macht. Ebenso wichtiger Faktor beim Festsaugen von Vollprothesen an der Mundschleimhaut. Hauptbestandteil des M. ist an Eiweiß gebundener Zucker.
Mykose
eine durch Pilze hervorgerufene Erkrankung.
myofunktionelle Therapie
zweifelhafte kieferorthopädische Behandlungsmethode zur Beseitigung von Gebißfehlstellungen ohne Behandlungsgeräte sondern nur mit regelmäßigen Muskelübungen. Ein Erfolg stellt sich vielleicht nach lang anhaltenden Übungen ein; überfordert aber den jugendlichen Patienten unverhältnismäßig.
Myokarditis
Herzmuskelentzündung verschiedenster Ursache, am häufigsten durch Infektionen bedingt; zahnärztlich-chirurgische Eingriffe sollten bei Vorliegen einer M. unter Antibiotikaschutz erfolgen.
Myomonitor
wenig gebräuchliches Gerät zur Entspannung der Kaumuskulatur, besonders bei deren Untersuchung. Die Entspannung wird durch eine elektrische Reizung der Nerven Fazialis und Trigeminus erreicht.
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