Dental Lexikon F

Zahnärztliches Lexikon F

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Facette
Verblendschale aus Keramik o. Kunststoff bei Kronen u. Brücken, um dem zu ersetzenden Zahn ein "echtes" (zahnfarbenes, unauffälliges) Aussehen zu geben.


Facettierung
==> Veneer.


Färbetabletten
sog. 'Plaqueindikatoren' bzw. 'Plaquerelevatoren' zum Sichtbarmachen der Plaque auf den Zahnflächen und der Mundschleimhaut. Die aus dem natürlichen und ungefährlichen Farbstoff Erythrosin bestehenden Tabletten werden zerkaut und färben bei vorhandener Plaque diese violett an. Fügt man den F. noch den sog. 'Patentblau-Farbstoff' hinzu, lassen sich 'frische' von 'alter' Plaque unterscheiden. Ein anderes System (Plak-Lite-System®) - welches speziell für die Zahnarztpraxis geeignet ist - verwendet eine nur unter UV-Licht fluoreszierende Spüllösung, um dem Patienten die Gründlichkeit seiner Mundhygiene darzustellen. Bei normalem Licht bleibt diese Anfärbung unsichtbar.


Faszie
auch Fascie; die dünne, sehnenartige Muskelhaut.


Faulecke
==> Rhagade.


Fausse route
auch Via falsa; beim Aufbereiten des Zahnwurzelkanals entstehende seitliche Perforation durch die Zahnwurzel.


fazial
Lagebezeichnung: zur Gesichtsseite des Kopfes hin.


Fazialis
der sog. Gesichtsnerv. Eine Schädigung (Fazialisparese) hat die Lähmung der betreffenden Gesichtsseite zur Folge: "hängende Gesichtshälfte", schlußunfähiges Augenlid, herabhängender Mundwinkel, Unfähigkeit zum Spitzen des Mundes, glatte Stirnhaut; gelegentlich auch Geschmacksstörungen im Zungenbereich.


FDA
Food and Drug Association; US-amerikanische Stelle zur Zertifizierung von Produkten aus den Bereichen Lebensmittel, Pharmazeutika, medizinische Produkte. Diese äußerst strenge Kontrollstelle zertifiziert im medizinischen Bereich besonders die Wirkung und therapeutische Unschädlichkeit von Medikamenten, Medizingeräten usw. . In den Staaten der EG existiert seit 1995 das sog. Medizin-Produkte-Gesetz (MPG) - zumindest auf dem Papier - als vergleichbare Einrichtung. Für den zahnärztlichen Bereich gibt die ADA entsprechende Empfehlungen an die FDA ab.


F.D.I., FDI
Federation Dentaire International; bedeutendster zahnärztlicher Weltverband mit Sitz in London. Internetadresse: http://www.fdiworldental.org/


Feilung
Ausgangsprodukt bei der Verarbeitung von Silberamalgam. Die F., eine Silber-Zinn-Legierung, wird mit dem Quecksilber vermischt: es entsteht Amalgam.


Fensterkrone
heute nicht mehr gebräuchliche Goldkronenart, bei welcher im sichtbaren Bereich des Zahnes ein Fenster ausgeschnitten ist, um so die kosmetisch störende Metallfarbe zu verbergen.


Ferment
ältere Bezeichnung für Enzym. Es handelt sich um sog. "Biokatalysatoren".

Fernröntgenbild
hauptsächlich in der Kieferorthopädie angewandtes Diagnosemittel zur Lage der Kiefer in Bezug auf den gesamten Schädel. Auf Grund der Auswertung dieses Röntgenbildes (Fernröntgenbildanalyse) lassen sich wichtige Rückschlüsse auf die Art der Erkrankung und deren Prognose ziehen.


Festzuschüsse
ab 1998 gültiges Bezuschussungssytem der gesetzlichen Krankenkassen bei der Versorgung mit Zahnersatz. Statt der bis dahin üblichen prozentualen Kostenübernahme erhält der Patient für eine definierte Leistung einen festen Zuschuß.


FGP-Verfahren
spez. Methode zur Reliefgestaltung einer Kaufläche bei Kronen (u.Brücken) direkt im Mund des Patienten unter Bewegung des Unterkiefers.


Fibrin
die Blutgerinnung bewirkender Faserstoff als Endprodukt der Blutgerinnung.


Fibrom
gutartiges Bindegewebsgeschwulst. Kommen als Wucherungen gelegentlich in der Mundhöhle vor (z.B. beim Tragen einer Saugerprothese). Treten gehäuft Fribrome an einer begrenzten Stelle auf, so spricht man von Fibromatose.


Filmhalter
ein F. wird in der Röntgentechnik bei Mundaufnahmen zur Fixierung des Röntgenfilms (Zahnfilms) für eine exakte u. reproduzierbare Aufnahme verwendet.
Abb.: braun = Filmhalter


Filter
beim Röntgen von Zähnen in den Strahlengang gebrachte Metallbleche (i.d.R. aus Aluminium), welche die weichen Anteile des Spektrums stärker herausfiltern, da diese bei der Diagnostik bedeutungslos sind. Wichtiger Beitrag zum Strahlenschutz!


Fingerhutbrücke
heute nicht mehr gebräuchliche Brückenart zum Ersatz von fehlenden Zähnen.


finieren
letzter 'Schliff' an einer fertig gelegten Füllung, einer präparierten Kavität oder einem Kronenstumpf. Glätten und Anpassen der Füllungs- und Kavitätenränder bzw. der Oberfläche des Zahnstumpfes mit spez. rotierenden Instrumenten (z.B. Schlagpolierer, fein beschichteten Diamantbohrern usw.). Siehe auch unter Politur.


Fissur
Furche, Rille in der Zahnoberfläche (Kaufläche) der Backenzähne.


Fissurenkaries
häufigste Form der Karies. Beginnt in den Zahngrübchen der Backenzahnoberfläche. Häufig sind die Zahngrübchen so eng, daß sie der Reinigung durch den Kauakt bzw. Zahnbürste nicht zugänglich sind. Einen wirksamen Schutz vor der F. bietet beim gesunden Zahn die Fissurenversiegelung.


Fissurenversiegelung
Maßnahme zum Schutz der kariesanfälligsten Stellen des Zahnes; etwa 50% der Karies befindet sich auf der Kaufläche. Die einer (natürlichen) Zahnreinigung nur schwer oder überhaupt nicht zugänglichen Fissuren einer Kaufläche werden gut gereinigt und/oder leicht ausgeschliffen und mit einem kaufesten Material ausgefüllt. Die früher verwendeten, biologisch abbaubaren Cyanoacrylate wurden inzwischen durch Dimetacrylate - einem Hybrid aus Methacrylat und Epoxidharz - ersetzt. Je nach Gehalt an Füllstoffen sind die versiegelten Fissuren weiß oder opak (milchig). Ausgehärtet werden sie i.d.R. durch Lichtpolymerisation. Untersuchungen belegen, daß die so behandelten Fissuren nach 2 Jahren noch zu 97%, nach 10 Jahren immerhin noch zu 56% geschützt sind.
Neuere Methoden machen sich zur Vorbereitung der Fissur ein '"Anrauen" mittels Lasertechnik  (Er:YAG-Laser) zu Eigen.
==> Fissurenversiegelung auf eigener Seite.


Fistel
von Epithel ausgekleideter Gang o. Kanal zur Ableitung von Flüssigkeiten (z.B. Eiter) zur Oberfläche des Körpers hin. ==> Parodontitis apicalis.


Fixierbad
Lösung zum Fixieren ('Haltbarmachen') von Röntgenbildern


florid
von raschem Verlauf; z.B. floride Karies = sehr schnell den Zahn zerstörende Karies.


Floss
englischer Ausdruck für Zahnseide.


Flügelbißaufnahme
spezielle Röntgentechnik der Zähne. Ausdruck ist nicht korrekt; siehe unter Bißflügelaufnahme.


Fluor
zur chemischen Gruppe der 'Halogenbildner' - wie Chlor - gehörendes Element. Äußerst giftiges Gas!. In der Laiendiskussion über die zahnschützende Wirkung von Fluoriden wird häufig nur von Fluor gesprochen. Dies ist genauso falsch, als würde man beim Kochsalz von Chlor sprechen. Auch von Gegnern einer Fluoridierung wird diese Sprachverwirrung gern gebraucht.


Fluorapatit
Calcium-Fluor-Verbindung als anorganischer Bestandteil des harten Zahnschmelzes.


Fluoride
Salze der Flußsäure / Fluorwasserstoffsäure. In der Kariesvorbeugung (Fluoridprophylaxe) werden hauptsächlich Amin- u. Natriumfluoride verwandt. Die Kariesvorbeugung mit Fluoriden ist  z.T. umstritten, obwohl deren Gegner keine wissenschaftlich belegbaren Argumente für die angebliche 'Schädlichkeit' anführen können.

Fluorose
durch zu hohe Fluoridzufuhr entstandener, kosmetisch störender, gefleckter und poröser Schmelz, welcher sich in seinen Flecken durch Einlagerung von organischen Bestandteilen gelb verfärbt. Erste Zeichen einer F. werden im anglo-amerikanischen Sprachgebrauch als Mottling bezeichnet. Zur Erlangung einer F. bedarf es ungewöhnlich hoher Fluoridkonzentrationen über einen längeren Zeitraum; deshalb ist die Gefahr einer F. z.B. dann nicht gegeben, wenn ein Kleinkind versehentlich eine ganze Packung handelsüblicher Fluoridtabletten verschluckt.


Foetor ex ore
wissenschaftliche Bezeichnung für üblen Mundgeruch, der aus der Mundhöhle stammt. Hauptursachen sind schlechte Mundhygiene, zerstörte Zähne, entzündetes Zahnfleisch, schlecht heilende Zahnwunden; der Geruch entsteht durch eine bakterielle Zersetzung von Speiseresten, Blut, Zellen und einigen chemischen Komponenten des Speichels. Da Proteine und andere chemische Stoffe, die in diesen Substanzen enthalten sind, in einfachere Komponenten aufgespalten werden, entstehen dabei eine Vielzahl (über 400 sind bisher bekannt) flüchtiger Substanzen wie Fettsäuren und Schwefelverbindungen. Jüngere Untersuchungen zeigen, daß die rauhe Zungenoberfläche besonders in ihrem hinteren Drittel häufig bakterielle Beläge und Essensreste aufweist, welche überwiegend für den üblen Mundgeruch verantwortlich sein sollen. Sprechen und Schlucken bringen zwei Drittel der Zunge in Kontakt mit dem Gaumen, was dazu dient, diesen Teil der Zunge sauber zu halten. Zur Reinigung der Oberfläche (besonders des hinteren Drittels) werden Schaber und besonders feste Bürsten im Fachhandel angeboten.
Eine nicht zu unterschätzende Rolle spielt der Speichel, welcher durch seine Bestandteile eine Anhäufung von Stoffwechselprodukten verhindert und eine Beseitigung von Bakterien erleichert. So ist auch der morgendliche Mundgeruch zu erklären, da während des Schlafens die Speichelmenge um ein Vielfaches geringer ist.
Nicht mundhöhlenbedingter Mundgeruch (etwa 10% der Fälle) wird Halitosis genannt. Siehe auch unter Mundhygiene.


Fokalinfektion
auch  --> Herdinfektion. Erkrankung von Organen, hervorgerufen durch die Stoffwechselprodukte von Bakterien, die in einem Entzündungsherd des Körpers sitzen. Dieser kann weit entfernt von dem erkrankten Organ selbst liegen. Als Herde gelten u.a. vereiterte Mandeln u. Zähne. Die Theorie der Fokalinfektionen und deren Behandlung (z.B. Entfernen aller Zähne, Ausfräßen des Kieferknochens) ist sehr umstritten; wissenschaftliche Zusammenhänge wenig erforscht; deshalb gern besetztes Gebiet von 'Pseudoheilern'.


Fokus
Herd im Sinne einer Fokalinfektion oder auch der Punkt einer Röntgenröhre, an welcher die Röntgenstrahlen erzeugt werden. Die Entfernung zwischen dem Rö-Fokus u. der Haut des menschl. Körpers ist für die Oberflächendosis bei der Strahlenmessung von entscheidender Bedeutung.


Follikel
Bläschen, Säckchen. Zahnfollikel ist ein Zahnkeim.


follikuläre Zyste
==> Zyste


Foramen
anatomischer Begriff für Loch, Öffnung; meist im Knochen gelegen zur Bezeichnung von Austrittsstellen von Nerven o. Blutgefäßen.


Fraktur
(Knochen)bruch.


Freie Berufe
Berufsgruppe; als ein Teil der sog. Selbstständigen stellen die F. B. nach Wirtschaft und Handwerk über 15% der Selbstständigen dar. Ca. 600 000 Freiberufler beschäftigen mehr als 5% aller Arbeitnehmer und bilden über 10% der Lehrlinge ("Azubis") aus. Typische Vertreter sind die Mediziner (Ärzte, Zahnärzte, Tierärzte etwa 180 000), Anwälte, Architekten, Steuerberater, freie Kulturberufe (Künstler, Journalisten, Schriftsteller). Nach einer im Partnerschaftsgesellschaftsgesetz festgelegten Definition haben die F. B. eine besondere, verantwortliche Stellung innerhalb der Gesellschaft:
"Die freien Berufe haben im allgemeinen auf der Grundlage besonderer beruflicher Qualifikation oder schöpferischer Begabung die persönliche, eigenverantwortliche und fachlich unabhängige Erbringung von Dienstleistungen höherer Art im Interesse der Auftraggeber und der Allgemeinheit zum Inhalt."
Allen F. B. ist gemein, daß sie unter anderem keine Werbung für sich oder Dritte betreiben dürfen und ihre Tätigkeit im Gegensatz zur freien Wirtschaft nicht zur ausschließlichen Gewinnmaximierung führen darf.


Freiendbrücke
ungewöhnliche Brückenart zum Ersatz von fehlenden Zähnen, bei welcher das Brückenglied sich vor o. hinter einem Pfeiler befindet und nicht an der anderen Seite von einem weiteren Pfeiler abgestützt ist. Durch Setzen eines Implantates kann die Freiendbrücke in eine normale Brücke umgewandelt werden.


Freiendprothese
Teilprothese, herausnehmbarer Zahnersatz, bei welcher die fehlenden Zähne im Gegensatz zur Schaltprothese nicht auf beiden Seiten der Lücke eine Verankerung bzw. Abstützung haben. Biologisch und statisch ungünstig, da das nicht abgestützte Freiendteil der resilienten Schleimhaut aufliegt und so einen Hebel darstellt, der das Restgebiß, an welchem die Prothese befestigt ist, schädigen kann.


Frenulum
Zügel; in der ZHK: Lippen- Wangen o. Zungenbändchen.


Friktion
Haftung durch Reibung. In der Prothetik wird die F. bei Teleskop- o. Stiftverankerung ausgenützt, um dem Ersatzstück einen festen Sitz zu geben.


frontal
stirnseitig, parallel zur Stirn


Frontzähne
sind die Schneide- u. Eckzähne des Kiefers; i.d.R. die sichtbaren Zähne bei 'normalem' Sprechen.


Frontzahnstufe
Abstand der Schneidekanten der oberen u. unteren Frontzähne beim normalen Zusammenbiß.


Füllung
von Laien häufig als "Plombe" bezeichnet; als Ersatz von durch Karies zerstörter Zahnsubstanz wird der Zahn nach vorherigem Entfernen der Karies ("Bohren") und Vorbereiten einer Kavität mit einer Unterfüllung und abschließend mit einer Füllung versehen. Man unterscheidet plastische Füllungsmaterialien wie Amalgam, Kunststoffe ( Komposites = "weiße Füllungen"), Zemente (wenig haltbar, als Provisorien oder Unterfüllung geeignet), und starre Füllungsmaterialien ("Inlays")  wie z.B. Goldlegierungen o. Keramik. In der Diskussion um die Füllungsmaterialien wird häufig die 'Dichtigkeit' einer Füllung,  d.h. die Qualität des Übergangs von der Füllung zum Zahn, der sog. Randspalt, und ihre Abriebfestigkeit vernachlässigt. Gerade auf diesem Gebiet sind die stopfbaren "weißen Füllungen" noch nicht optimal.
Je nach Art des Füllungsmaterials, hat die Kavität ein anderes Aussehen:
bei plastischen Füllungen (Amalgam, Komposites usw.) ist die Kavität oben 'enger' als am Boden der Füllung (Abb. rechts); so läßt sich im Verarbeitungszustand die Füllung hineinstopfen und kann nach der Aushärtung nicht mehr herausfallen. Bei Gußfüllungen u. Keramikinlays sind die Füllungsränder parallel, da nach dem Ausbohren (Präparation) von der Kavität ein Abdruck genommen wird, die eigentliche F. aber außerhalb des Mundes hergestellt wird und dieses Werkstück dann später mit Zement bzw. Kunststoff mit dem Zahn 'verklebt' wird. Eine Sonderform der Keramikinlays sind die in einer Sitzung endgültig eingesetzten Cerec®-Inlays.
1997 wurden in Deutschland etwa 60 Millionen Füllungen bei kranken Zähnen gelegt.
In den letzten Jahren sind - mitbedingt durch die Amalgamdiskussion - eine Reihe neuartiger Werkstoffe auf den Markt gekommen. Näheres durch Anklicken dieses Textes.


fungizid
Pilze abtötend.


Funktionsabdruck
Abdruck des (unbezahnten) Kiefer unter Berücksichtigung der natürlichen Bewegung von Schleimhäuten, u. Muskeln, so wie sie unter normaler Funktion (Essen, Sprechen) auftreten. Dieser spezielle Abdruck, welcher mit einer  besonderen Schablone ("Funktionslöffel") genommen wird, dient als Ausgangsbasis für ein Gipsmodell, auf welchem der Zahntechniker den Zahnersatz (Vollprothese) herstellt.


Funktionsanalyse
o. auch funktionelle Gebißanalyse. Untersuchungsmethode zur Diagnose von Störungen im Bewegungsablauf des Kausystems und der Feststellung von krankhaften Gewebeveränderungen.


Funktionskieferorthopädie
spezielle Behandlungsmethode innerhalb der Kieferorthopädie; Prinzip der F. ist die Ausnützung der natürlichen Muskelkräfte zur Umformung von falschen Bißlagen und Zahnfehlstellungen. Hilfsmittel ist dabei hauptsächlich der Aktivator.


Funktionsrand
der Abschlußrand einer Vollprothese zu der angrenzenden Schleimhaut, welche unter Muskelfunktion ihrer Ausdehnung verändert. Da dieser Rand für die Saugwirkung einer Vollprothese entscheidend ist, spricht man auch von einem "Ventilrand".


Furkation
auch Bifurkation; Aufteilung, Gabelung einer Zahnwurzel. I.d.R. unter dem Zahnfleisch gelegen und vom Knochen bedeckt. Bei durch Parodontose zurückgebildetem Kiefer kann diese, der Reinigung schwer zugänglichen F., frei liegen und Entzündungen hervorrufen.


Furunkel
in der Tiefe liegende, eitrige Entzündung eines Haarbalges.


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mit freundlicher Genehmigung von dental-links.de, Dental Lexikon © by Dr. Claus de Cassan