Dental Lexikon B

Zahnärztliches Lexikon B

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Backenzahn
==> Gebiß, Molar, Prämolar.


Bakterien
stäbchenförmige, einfache (aus nur einer Zelle bestehende) pflanzliche Kleinlebewesen von etwa einem Mikromillimeter Dicke, welche sowohl gutartig bzw. lebenswichtig wie auch enorm krankhaft (pathogen) sein können. Man unterscheidet nach der Art ihrer Energiegewinnung zwischen aerobischen (sind auf Sauerstoff angewiesen) und anaerobischen (wachsen nur beim Fehlen von Sauerstoff) Arten und deren Mischformen. Wenn die B. Sporen bilden können, um dauerhaft zu überleben, werden sie als Bazillen bezeichnet.
Die Mundhöhle kennt etwa 50 Millionen versch. Bakterien, von denen die meisten völlig harmlos, ja sogar für den Organismus lebenswichtig sind. In einem Milliliter Speichel sind etwa 10 Millionen Bakterien enthalten. Das in der Zahnmedizin 'gefährlichste' Bakterium heißt Streptoccocus mutans. Es nistet sich selbst auf den glatten Zahnoberflächen ein, verdaut kohlehydrathaltige Nahrung und schädigt mit seinen sauren Stoffwechselprodukten die Zahnoberfläche: es entsteht Karies. Vereiterungen im Mund-Kieferbereich werden häufig durch Staphylokokken verursacht.


Bakteriämie
Vorkommen von Bakterien in der Blutbahn. Siehe unter Infektion.


bakteriostatisch
keimhemmend; Fähigkeit eines Medikamentes (meist eines Antibiotikums) ein Keimwachstum zu verhindern, ohne die Bakterien selbst abzutöten. Bekannte b. Antibiotika sind z.B. Chloramphenicol oder Tetracyclin.


bakterizid
bakterientötend; eine Eigenschaft von Desinfektionsmitteln und Antibiotika (z.B. Cephalosporine, Penicilline).


Balanceseite
die "Nichtkauseite" eines Kiefers.


Ballaststoffe
pflanzliche Nahrungsbestandteile (meist Zellulose), welche vom menschlichen Körper nur teilweise durch Enzyme verdaut werden. Die B. sind häufig Träger der lebenswichtigen Nahrungsstoffe.


Bandkrone
heute nicht mehr gebräuchliche Kronenart zum Ersatz von verlorengegangener Zahnsubstanz: um den beschliffenen Zahn wird ein Metallband (meist aus einer Goldlegierung) angepaßt, dieses zu einem Ring verlötet und nach Abdrucknahme mit einer im Zahnlabor hergestellten (gegossenen) Kaufläche durch Lötung versehen. Heute abgelöst durch 'in einem Guß' (=Vollguß) hergestellte Krone (= Vollgußkrone).


Barbiturate
das zentrale Nervensystem beeinflussende Medikamente; starke Schlaf- und Betäubungsmittel.


Basisbrücke
zum Ersatz von fehlenden Zähnen, wobei die Brückenglieder (möglichst) punktförmig der Kieferschleimhaut (="Basis"; siehe Abb. links) anliegen. Im sichtbaren Bereich aus kosmetischen Gründen zwingend nötig; im nicht sichtbaren Bereich sollten die Glieder aus hygenischen Gründen die Form einer von der Natur her bekannten Brücke (zum Kiefer hin offenen Form = 'Schwebebrücke'; siehe Abb. rechts) annehmen.


Bass-Technik
gebräuchlichste der empfohlenen Zahnputztechniken bei gesundem Zustand des Zahnfleisches und Zahnhalteapparates, bei Entzündungen des Zahnfleisches, wie auch bei leichten Formen der Erkrankung des Zahnhalteapparates; sie eignet sich auch gut bei Patienten mit festsitzenden Kieferregulierungen. Bei der B. handelt es sich um ein modifiziertes kreisförmiges Zähnebürsten:
Auf den Außen- und Innseiten der Zahnoberflächen wird die Bürste am unteren Teil der Zahnkrone in einem Winkel von etwa 45° angesetzt und in rüttelnden Bewegungen gegen das Zahnfleisch gedreht. Dadurch rutschen die Borsten mehr in die Zahnzwischenräume und in Richtung Zahnhals und Zahnfleischtasche; sie können so an den Problemzonen des Zahnes eine bessere Entfernung der Plaque durchführen. Für je zwei Zähne (diese Fläche wird mit einer Kurzkopfzahnbürste erfaßt) sollte diese Bewegung etwa 10-15mal hintereinander durchgeführt werden (siehe auch unter elektrische Zahnbürsten). Auf der Kaufläche des Zahnes werden ausschließlich kleine Kreisbewegungen durchgeführt.


Bazillen
sporenbildende Bakterien (=dauerhafte Überlebensform).


Befestigungszemente
als Pulver und Flüssigkeit oder in vordosierten Kapseln angebotene Produkte zur Befestigung von festsitzendem Zahnersatz. I.d.R. auf Phosphatzement-Basis, in den letzten Jahren aber ein verstärkter Gebrauch von 'Zementen' auf Kunststoffbasis, welche teilweise erheblich bessere Haftwerte aufweisen. Der Zementspalt (d.i. der Hohlraum zwischen Ersatzstück und Zahnstumpf) stellt immer ein Schwachpunkt jeder Zahnersatzarbeit dar (==> Randschluß). Auch hier scheinen die neueren Zemente und die auf der Adhäsivtechnik beruhenden Befestigungensmittel dem Phosphatzement überlegen zu sein.


Behandlungsangst
==> Angst.


Behandlungszeitraum, kieferorthopädischer
der günstigste Zeitraum ist während des Entwicklungs- u. Wachstumsalters des Kiefers, d.h. im Kindes- u. Jugendlichenalter; der Behandlungsbeginn sollte etwa zwischen dem 10.-15.Lebensjahr liegen (diese Zeitangabe bezieht sich nur auf 'normal' gelagerte Fälle; komplizierte oder angeborene Fehlstellungen müssen u.U. schon sehr viel früher behandelt werden!). Ein früherer Behandlungsbeginn birgt die große Gefahr eines Rückfalls (==> Rezidiv) im wachsenden Kiefer, ein späterer Zeitpunkt erschwert zum einen unnötig die Behandlung und führt zum anderen auch gelegentlich wegen des Tragens der Regulierung zu psychischen Problemen. Die Behandlungszeit dauert in der Regel 3 ± 1 Jahre.
Siehe auch unter Kiefer- und Zahnfehlstellungen auf eigener Seite.


Behandlung, unerlaubte
siehe unter Haftung.


Beläge
Verunreinigungen der Zahnoberfläche. Man unterscheidet harte B. (Konkremente, Zahnstein) u. weiche B. (Plaque). Sie bieten auf Grund ihres Vorkommens in der Mundhöhle (ca. 36° C warm, feucht und reichlich versehen mit Nährstoffen) einen idealen Nährboden für Bakterien und haben eine Schlüsselbedeutung bei der Entstehung von Karies u. Parodontose. ==> Zahnbeläge


BEMA
Bewertungsmaßstab für kassenzahnärztliche Leistungen. Er ist die Grundlage für die Abrechnung der kassenzahnärztlichen Sachleistungen (Untersuchungen, Füllungen, Extraktionen usw.) und wird über die kassenzahnärztlichen Vereinigungen - dies sind Körperschaften des Öffentlichen Rechtes - zwischen den Krankenkassen und den Zahnärzten verrechnet. Der BEMA orientiert sich an sog. 'Punktwerten', welche i.d.R. jährlich den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen angepaßt werden sollten. Die Berechnung der Honorare bei Privatpatienten und kieferorthopädische / prothetische Leistungen bei gesetzlich versicherten Patienten erfolgt nach der GOZ.


benigne
gutartig; meist im Zusammenhang mit Tumoren gebraucht.


Bifurkation
Aufteilungsstelle der Zahnwurzeln bei mehr(zwei)wurzligen Zähnen.


bimaxillär
den Ober- u. Unterkiefer betreffend


biodynamischer Abdruck
siehe unter Funktionsabdruck.


Biokompatibilität, Bioverträglichkeit
Grad der Gewebeverträglichkeit eines in den Körper eingesetzten oder mit seiner Oberfläche in Kontakt kommenden Werkstoffes bzw. Medizinproduktes. Sehr wichtig bei Implantaten oder auch Zahnersatzmaterialien, welche mit Körpergewebe in Kontakt treten. Den keramischen Massen wird eine hohe B. nachgesagt. Die Biokompatibilitätsprüfung ist eine vorklinische Prüfung, d.h. erst wenn diese positiv bestanden ist, darf das entsprechende Produkt am Menschen angewendet werden. Die Prüfungen müssen nach genau festgelegten Normen (ISO 10993, EN 30993 u. DIN EN ISO 7405:1997) durchgeführt werden.

Bionator
kieferorthopädisches Gerät für die gleichzeitige Behandlung beider Kiefer.


Biß
das Aufeinandertreffen der oberen und unteren Zahnreihen.


Bißflügelaufnahme
spezielle Röntgentechnik bei Zahnaufnahmen bevorzugt im Seitenzahnbereich. Es werden gleichzeitig die Kronen und oberen Wurzelteile mehrerer Ober- u. Unterkieferzähne dargestellt. Sehr gute diagnostische Methode (z.B. zur Erkennung von Sekundärkaries, eines Kariesrezidivs oder zur Überprüfung des Randschlusses) bei geringer Strahlenbelastung zur Untersuchung von Zahnzwischenraumkaries (=Approximalkaries), parodontalen Erkrankungen u. überstehenden Füllungs- bzw. Kronenrändern.
Abb. links: Röntgentubus mit austretenden Strahlen (links), Filmhalter (braun), Zahnfilm (blau);
Abb. rechts: Aufnahme des Backenzahnbereiches von Ober- und Unterkiefer. Die Metallfüllungen bzw. Kronen sind als weiße Gebilde zu erkennen



Bißhebung
Vergrößerung des vertikalen Abstandes zwischen Ober- u. Unterkiefer aus therapeutischen Gründen: in der Kieferorthopädie zur Korrektur von zu tiefen Bißlagen, in der Prothetik zum Ausgleich des durch langjährigen Gebrauch abgesenkten Bisses.


Bißnahme
dreidimensionale Festlegung der Lage des Unterkiefers zum Oberkiefer. Eine der wichtigsten Maßnahmen bei der exakten Anfertigung von Zahnersatz, besonders einer Vollprothese. ==> Wachsbiß


Black'sche Kavitätenpräparation
nach einem Vorschlag des amerik. Zahnmediziners Black weltweit gültige Regeln zur Größe und Statik der Kavität ("Bohrloch") und zur Lage der Ränder einer Füllung. Man gestaltet die Füllung so, daß deren Schwachpunkte - die Füllungsränder - in Zahnzonen liegen, welche auf Grund ihrer Anatomie weniger von einer Karies befallen werden können.
Nach Black werden die Kavitäten weltweit in 5 Klassen eingeteilt:
I = Grübchen und Fissuren der Kauflächen;
II = Approximal(Berührungs-)flächen der großen und kleinen Backenzähne;
III = Approximal(Berührungs-)flächen der Schneide- u. Eckzähne ohne Beteiligung der Schneidekanten;
IV = Approximal(Berührungs-)flächen der Schneide- u. Eckzähne mit Beteiligung der Schneidekanten;
V = Zahnhalsflächen.
Im Rahmen der modernen Füllungstechniken (z.B. bei der Ätztechnik), wird aus Zahnsubstanz schonenden Überlegungen heraus, zunehmend auf eine Verlegung des Füllungsrandes in kariesarme Bereiche verzichtet. Zusätzlich haben die sog. "weißen Füllungen" eine andere Statik, die ein derartiges vorgehen erlaubt. Unabdingbare Voraussetzung für ein derartiges Vorgehen ist aber eine gute Mundhygiene.


Blattimplantat
==> Linkow - Blattimplantat.


Bleichen von Zähnen - Bleaching
natürliche Zähne verändern mit zunehmenden Alter - bedingt durch chemische Prozesse - ihre Farbe: sie werden dunkler. Es gibt nun Chemikalien (meist starke Oxydationsmittel, z.B. Carbamidperoxydgel wie Opalescence®), welche diesen Prozeß umkehren, indem sie mit bestimmten Trägerfolien über einen bestimmten Zeitraum unter zahnärztlicher(!) Aufsicht auf die 'verfärbten' Zähne aufgetragen werden; die 5-10malige nächtliche Anwendung dieser Aufhellungsgels erfolgt zu Hause. Dannach sollte unbedingt eine Härtung des aufgehellten Zahnschmelzes mittels Fluoriden erfolgen. Das B. hält etwa 6 Monate bis zu 3 Jahren vor und muß dann wiederholt werden. Nicht wirksam ist das B. bei verfärbten, fleckigen Füllungen. Gewarnt werden muß vor Bleichmitteln für den Hausgebrauch: bei unsachgemäßer Anwendung oder falscher Indikation kann mehr Schaden als Nutzen entstehen! Kritisch ist zusätzlich zu bemerken, daß noch keine Langzeituntersuchungen des B. vorliegen.
Eine Alternative zum B. können sog. 'Veneers' sein, besonders dann, wenn der Zahn durch Füllungen verfärbt ist oder gleichzeitig neben einem Aufhellen noch eine Formkorrektur erfolgen soll.


(c): http://www.prodenta.de


Blindversuch
Versuchsanordnung, bei der die Versuchsperson über Anordnung und Ziel des Tests nicht informiert ist. Beim Doppelblindversuch wird auch der Versuchsleiter falsch oder gar nicht informiert. In der Medizin (Pharmakologie) gebräuchliche Methode zum Testen von Medikamenten und deren Wirkung. ==> Placebo


Blutungsindex
==> Papillenblutungsindex.


Bohren
Schlagwort für eine Methode zur Abtragung von Zahnhartsubstanz, besonders beim Ausbohren einer Kavität, mittels rotierender Instrumente. Je nach Indikation und Technik werden Bohrgeschwindigkeiten bis zu 400.000 U/min erreicht. Als Bohrer dienen Hartmetall- oder Diamantinstrumente. Zur Kühlung u. Reinigung der Kavität ist meist ein Wasser-Luft-Gemisch (="Spray") erforderlich. Als Bohrschmerz werden vor allen Dingen die feinen Vibrationen der rotierenden Bohrinstrumente bei niedrigen Umdrehungen (ab 175.000 Umdrehungen/Minute treten keine Vibrationen mehr auf) empfunden, verbunden mit einem unangenehmen 'pfeifenden' Bohrgeräusch.
Siehe auch unter Füllung und Schleifen.


Bohrer
Präzisionsinstrument zum Bearbeiten des Zahnes; je nach Härte der Zahnsubstanz (Schmelz, Dentin) oder der Art der Präparation variieren diese in Größe und Oberflächenbeschaffenheit. Während der Bohrschaft aus Hartmetall gearbeitet ist, können die Bohrköpfe ebenfalls aus diesem Werkstoff bestehen oder aber - je nach Verwendungszweck - mit anderen Materialien (Diamant, Karborund, Gummi usw.) beschichtet sein.


Bohrtrauma
==> Präparationstrauma


Bond
engl. Ausdruck für sog. Schmelzhaftvermittler; ==> Ätztechnik.


Bonus, Bonusregelung
Begriff aus der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV); gemeint ist damit, daß ein Versicherter - in Anlehnung an Prinzipien der Privaten Versicherungen - bei einem bestimmten Verhalten einen höheren Zuschuß erhält. So gewährt u.a. die GKV ihren Mitgliedern bei den Festzuschüssen für Zahnersatz einen um 20% höheren Zuschuß, wenn diese in den letzten 5 Jahren vor Eintritt des Versicherungsfalles einmal jährlich eine zahnärztliche Untersuchung (bei einem deutschen Vertragszahnarzt) haben durchführen lassen. Ab 1999 wird der Bonus auf 30% erhöht, wenn über einen Zeitraum von 10 Jahre regelmäßige Untersuchung nachgewiesen werden können (dies ist rein rechnerisch ab 01.01.1999 erst möglich, da die Bonusregelung 1989 eingeführt wurde). Diese Inspektion wird vom Zahnarzt (kostenfrei) in einem sog. Bonusheft bestätigt.


Brackets
in der Kieferorthopädie gebräuchliche Befestigungselemente bei festsitzenden Apparaturen. Werden durch spezielle Klebetechniken mit der Oberfläche des Zahnes verklebt und bilden so einen Ansatzpunkt zur Bewegung von Zähnen bei festsitzenden Apparaturen. Bei nicht sachgemäßer Klebetechnik können dauerhafte Entkalkungsflecken auf den Zahnoberflächen zurückbleiben. Siehe auch unter Multibandtechnik und Kiefer- und Zahnfehlstellungen auf eigener Seite.


Brennfleck-Hautabstand
Abstand zwischen dem Brennfleck der Röntgenröhre und der Hautoberfläche des Patienten. Nach der Röntgenverordnung muß dieser Abstand durch einen Tubus künstlich vergrößert werden.


Brillenhämatom
brillenartig die Augen umgebende dunkelblaue Ringe. Sicheres Zeichen für eine Schädelbasisfraktur.


Bromsilber
Inhaltsstoff des Beschichtungsmaterials von Röntgenfilmen. Diese chem. Verbindung ist licht- u. röntgenempfindlich und reagiert je nach Strahlungsintensität unterschiedlich stark. Dies drückt sich beim Entwickeln durch eine unterschiedliche Schwärzung des Filmes aus.


Bruchspaltabszeß
Vereiterung im Bereich eines (offenen) Bruchspaltes. Häufig im Unterkiefer bei einem Kieferbruch mit Weisheitszahnbeteiligung, wenn dieser im Bruchspalt belassen wurde.


Brücke
festsitzender Zahnersatz zur Überbrückung fehlender Zähne. Nach Beschleifen und Abdrucknahme der an eine Lücke angrenzenden Zähne (=Brückenpfeiler), wird die in einem Zahnlabor angefertigte B. mit Zement als 'Klebstoff' fest einsetzt. Je nach der Anzahl der fehlenden Zähne unterscheidet man zwischen ein- und mehrspannigen B., die überbrückten Zähne nennt man Brückenglieder; ein Sonderfall stellt die Freiendbrücke dar, die nur auf einer Seite der Lücke (meist mehrere) Pfeiler hat. Die B. werden i.d.R. aus Goldlegierungen gearbeitet und im sichtbaren Bereich mit Kunststoff oder Keramik zahnfarben verblendet. Aus hygienischen Gründen sollten die Brückenglieder zum Kieferkamm hin hohl (=unterspülbar) sein ==> Schwebebrücke. Wo dies aus kosmetischen Gründen nicht möglich ist (besonders im sichtbaren Bereich) berühren die Brückenglieder ebenfalls aus hygienischen Gründen nur punktförmig das Zahnfleisch. Um ein Beschleifen der Pfeilerzähne weitgehenst zu vermeiden, gibt es in Einzelfällen Klebe- u. Inlaybrücken.


Bruxismus
aus dem amerik. stammende Bezeichnung für das Knirschen mit den Zähnen und Aufeinanderpressen der Zahnreihen. ==> Knirschen.

buccal
Bezeichnung für eine Zahnfläche, die zur Wange hin gelegen ist. ==> Zahnflächen


Bügelprothese
Teilprothese, dessen Prothesensättel mit einem Stahlbügel miteinander verbunden sind.


BuGO-Z
frühere Abkürzung für die zahnärztliche Gebührenordnung bei der Behandlung von Privatpatienten. 1988 durch die GOZ-88 abgelöst.


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mit freundlicher Genehmigung von dental-links.de, Dental Lexikon © by Dr. Claus de Cassan